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OSZ vs. Vogelschiss

In diesem Projekt geht es um die pädagogische Erwiderung eines Ausspruches des Fraktionsvorsitzenden der AfD im Deutschen Bundestag, Herrn Dr. Gauland: „Hitler und die Nazis seien „nur ein Vogelschiss“ in 1000 Jahren deutscher Geschichte“.
Wir möchten mit den Berliner Oberstufenzentren ein Zeichen gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft, ein Zeichen für die Beibehaltung unserer Erinnerungskultur, ein Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität gegenüber den Menschen, die in ihrer Not zu uns kommen und ein Zeichen des Willens auf eine gemeinsame Zukunft mit den Juden, die bei uns leben, setzen!
Aus der Geschichte lernen ist notwendig und möglich, deshalb hat das Projekt einen historischen Ansatz. Konkretisiert auf die Bedürfnisse der Schulen und der Schüler*innen bieten wir ein umfangreiches Programm, welches jederzeit gebucht werden kann, an:
• Exkursionen zu den nahen und fernen Gedenkstätten wie Sachsenhausen, Ravensbrück, Buchenwald, Mittelbau-Dora, Theresienstadt, Groß-Rosen, Stutthof, Auschwitz, Treblinka, Majdanek, Belzec + Sobibor, etc.
• Seminare zum Themenbereich Eugenik/Euthanasie mit dem Besuch in der Gedenkstätte „Euthanasie-Anstalt Brandenburg an der Havel“
• Schulaktionstage / Projektwochen
• Exkursionen in Berlin zu den verschiedenen Erinnerungszeichen
• Die Erinnerung an „unglaubliche Geschichten“, die zahlreiche Denkmäler und Lernorte in Berlin erzählen wollen.
Zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27.01.2020 waren wir mit über 100 Berliner Schüler*innen in den Gedenkstätten von Auschwitz. Wir konnten an der bewegenden Gedenkfeier „Auschwitz ´75“ teilnehmen und mehr als 200 weiße Rosen, als Gruß an die Überlebenden verteilen bzw. als Zeichen des Respekts vor den Opfern von Auschwitz auf den Bahnschwellen der Rampe von Birkenau niederlegen. Und wir konnten an Namen erinnern.
Die Kantorin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Frau Avitall Gerstetter, unterstützte unser Projekt mit der Einladung zur Vernetzung mit ihrem Projekt „we will call out your name.“ Kern dieses Projektes ist ein Band, das mit seiner Symbolik an einen Tallith, den Gebetsmantel des Judentums erinnert. Auf diesem Band („einem Armband“) befindet sich ein Name eines jüdischen Opfers – jeder Name nur ein einziges Mal. Die Schüler*innen übernahmen mit dem Band ganz bewusst die Verpflichtung der Erinnerung – die Erinnerung an einen Namen, an einen konkreten Menschen. „Denn der Holocaust, das sind nicht sechs Millionen Opfer, sondern eins, plus eins, plus eins, plus …“ (Serge Klarsfeld).

Lothar Schnepp ist stellv. Vorsitzender unseres Vereins. Er ist Religionspädagoge und hat zusätzlich einen Master in Holocaust-Comminication-Tolerance am Touro College, Berlin erworben. Er führt Seminare zum Themenkomplex „Holocaust Education“ und Gedenkstättenfahrten zu den nahen und fernen Orten der Erinnerung durch. Lehraufträge an zahlreichen Einrichtungen, z. Zt. an der Jugendbildungsstätte Haus Kreisau, Berlin.

Deutsch-Polnisches Unternehmer Forum

Am 23.01.2020 fand in Szczecin das 92. Deutsch-Polnische Unternehmerforum zum Thema „Grenzüberschreitendes Marketing im Zeitalter der Digitalisierung“ statt. Das Forum wurde von der IHK Ost-Brandenburg Frankfurt/Oder und dem Service und Beratungscentrum / Centrum Usługowo-Doradcze Euroregionu POMERANIA dla powiatów Barnim i Uckermark SBCUD in Schwedt/Oder veranstaltet.

Im Programm befanden sich u. A. Vorträge von Vertretern transnationaler Vereinigungen, wie z.B. der Kommunalgesellschaft Europaregion POMERANIA e. V., von Innovationszentren aus Polen und Deutschland und von Agenturen für digitales Marketing aus beiden Ländern.

Frau Klara Piwnicka-Hensche hielt den Vortrag „Deutsch-polnische interkulturelle Kommunikation – Vermarktung des Reiselandes Brandenburg in Polen“. Fazit des Vortrages:

Bei der Vermarktung deutscher Produkte in Polen (und umgekehrt) ist es wichtig, die unterschiedlichen Wahrnehmungen, Vorlieben, Gewohnheiten und Mentalitäten bei den Marketingmaßnahmen zu berücksichtigen. Die interkulturelle Kompetenz ist der Schlüssel zum Verständnis des jeweiligen Nachbars und dessen Bedürfnissen.

Klara Piwnicka-Hensche ist Geschäftsführerin unseres Vereins und gleichzeitig Brandenburg-Repräsentantin der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH in Polen. In beiden Funktionen führt sie diverse Marketingmaßnahmen in Polen (z. B. Präsentationen des Landes Brandenburg, Maßnahmen zur Kommunikation zwischen Deutschen und Polen, Vorträge zur deutsch-polnischen interkulturellen Kommunikation, Konzeption von deutsch-polnischen Projekten) durch.

Vortrag Klara Piwnicka-Hensche, 92. Deutsch-Polnisches Unternehmerforum, © Archiv blickWechsel e.V.